Die See wird ruhig, die Wellen werden sanfter…..…..
…..und endlich bleibt Zeit um innezuhalten und danke zu sagen.
Kaum zu glauben, unser Törn der fünften Jahreszeit ist zu Ende. Das Segelschiff liegt wieder im Heimathafen, und der Alltag klopft bereits an die Tür. Nur noch vereinzelte Konfetti, die selbst nach dem zehnten Staubsaugen wie von Geisterhand wieder an unseren Füssen kleben, erinnern uns schelmisch an die vergangenen Wochen.
Unser persönliches Logbuch wurde in dieser Zeit um unzählige, kostbare Seiten erweitert. Als wir im letzten Herbst die Leinen lösten, konnten wir nicht erahnen, welche Abenteuer hinter dem Horizont auf uns warteten.
Mit kräftigem Wind in den Segeln steuerten Michi und ich viele Inseln der Freude an. Jede einzelne einzigartig, jede mit ihren eigenen Farben, Klängen und Begegnungen. Manche Etappen waren wild und stürmisch, erfüllt von Tanz und Musik. Andere zeigten sich kreativ, bunt und geheimnisvoll. Wieder andere überraschend zivilisiert, tiefgründig und geistig bereichernd. Es war eine Reise voller Abwechslung und genau darin lag ihr Zauber.
Ganz besonders berührt haben uns die unzähligen strahlenden Kinderaugen in den Schulen und das spätere Wiedererkennen im Flecken oder an der Kinderfasnacht.
Ein grosses Dankeschön geht an die unglaublich engagierten Lehrpersonen. Es war uns eine riesige Freude, euch besuchen zu dürfen. Jede Schule war eine eigene kleine Welt, jeder Besuch eine besondere Erfahrung. Was wir überall spüren durften, war die Begeisterung der Kinder.
Herzlichen Dank für das grossartige Lied "Petra vo de Wyne", für die wunderbaren Zeitungsbeiträge, die liebevoll gestalteten Karten, die kreativen Darbietungen und all die herzlichen Gesten.
Und an dieser Stelle nochmals ein augenzwinkerndes Sorry an die Hauswarte der verschiedenen Schulen. Seid doch bitte nachsichtig mit mir, ich gebe zu, das mit den Konfettis habe ich nicht ganz bis zum Ende durchdacht. Schön war's trotzdem.
Ein Dank geht auch an unsere Nachbarszünfte. Für mich und "min Maa" war die gemeinsame Reise, die wir Anfang Januar angetreten haben, schlicht unbeschreiblich. Jedes Wiedersehen an den verschiedenen Anlässen erfreute uns von neuem. Viele inspirierende Gespräche wurden geführt und uns hat sich die Fasnacht einmal von einer anderen Seite gezeigt.
Ebenso danken wir der Fläckeorganisation von Herzen. Die Zusammenarbeit war engagiert und unkompliziert. Am Schmudo und am Rüdige Samstag war es schlichtweg genial im Flecken.
Ein ganz besonderes Dankeschön gilt den sensationellen Speakern an den Umzügen in Hildisrieden und Sursee. So etwas haben wir noch nie erlebt. Mit euren treffenden Worten habt ihr diese Momente zu aussergewöhnlichen und sehr persönlichen Highlights für uns gemacht.
Natürlich möchten wir auch unserer Familie von Herzen danken. Ganz besonders unseren drei Kindern. Sie waren der eigentliche Grund, weshalb wir Ja zu diesem Ehrenamt gesagt haben. Und Dank ihnen wurden wir um diese einmalige und wertvolle Erfahrung reicher.
Ich danke:
Meinem Bruder Stefan, für mich der schönste Narr EVER.
Meiner Schwester Jolanda und ihrer Familie, die uns trotz dichtem Guggen-Programm an jedem freien Tag begleitet haben.
Meinem "kleinen" Bruder Martin, der extra Ferien genommen hat, um an unserer Seite zu sein.
Und natürlich meinen Eltern, sie waren immer im richtigen Moment am richtigen Ort.
Von Herzen: DANKE
Danke auch an unsere Freunde - fürs Mitlaufen an den Umzügen, fürs spontane Einspringen als Narren-STV, für die unkomplizierte Hilfe in der Bar, beim Tafeln aufstellen und bei all den Aufgaben, die oft im Hintergrund geschehen. Nichts davon ist selbstverständlich. Ihr wart ein entscheidender Teil unserer Crew - verlässlich, tatkräftig und mit viel Engagement dabei.
Es war überwältigend, mit einer so grossen Flotte in See zu stechen. Darum gilt unser Dank der fleissigen Wagenbau-Crew, allen unseren Zunftmitgliedern – ob sichtbar an Deck oder unermüdlich unter Deck – und allen, die organisiert, geplant, aufgebaut, koordiniert und unterstützt haben.
Ein ganz besonderer Dank gehört unserem Zunftrat. Mit euch im Rücken zu segeln gibt uns Sicherheit, Vertrauen und Kraft. Ihr habt mitgedacht, mitgetragen, mitentschieden und oft im Stillen gewirkt. Ohne euren Einsatz, eure Zeit und eure Verantwortung wäre dieser Fasnachts-Törn nicht möglich gewesen.
Unsere Reise endet im Hafen des Alltages, doch das närrische Fernweh bleibt im Herzen.
Und so freuen wir uns schon heute auf den Moment, wenn es wieder heisst:
Leinen los für ein neues schelmisches Abenteuer!
Eure Zunftmeisterin
Petra I. mit Michi "min Maa", Fiona, Fredrik und Amanda